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Weihnachten im Wald?

Wie gewohnt treffen sich die Waldstrolche am Montag ab 8 Uhr vor dem Bauwagen. Wie gewohnt starten sie im Morgenkreis und ziehen danach los, mit Sack und Pack und einem Leiterwagen, gepackt mit allem was man für einen langen Waldtag braucht. Wie gewohnt zieht diese Karawane durch den Wald mit dem Waldsofa als Ziel. Wie gewohnt kommen die Eroberer nach strapaziösem Ziehen und Schieben des Leiterwagens dort an. DOCH was ist das: das Waldsofa schaut nicht aus wie immer! Alles was so liebevoll von den Eltern, Erzieherinnen und Kindern aufgebaut und gerichtet ist, die Bänke und Tische, alles liegt kreuz und quer. UND noch was: da liegen ja ganz ganz viele Weihnachtssachen herum. Und das wo doch gerade Sommer ist. Der Weihnachtsmann, der kann sich doch nicht irren. Das müssen andere gewesen sein. So überlegen die Waldstrolche, was wohl geschehen war. Irgend jemand Fremdes hat hier gewütet und vielleicht wollte der- oder gar diejenigen ja Weihnachten feiern. Aber doch bitte nicht in unserem Waldsofa. Das lieben die Kinder über alles und sie wünschen sich auch das sie es „wie gewohnt“ unverändert vorfinden. Wenn jemand den Waldstrolchen etwas Gutes tun möchte, oder sie beschenken möchte, der kann dies gerne am Bauwagen tun. Auch über Besuch freuen sie sich. Alles andere ist zu verwirrend für die kleinen Strolche. 

Nun gut, nach diesem ungewöhnlichen Start lief der Rest der Woche tatsächlich wie gewohnt. Wie gewohnt? Fast: denn am Freitag, da gab es noch einen Höhepunkt, denn die Waldstrolche wurden von dem süßen, kleinen Hund Scotty begleitet. Mit solch einem tollen Gefährten endet die Woche eben doch wieder „wie gewohnt“.

 


 



War das wieder aufregend….

Der Wald ist unser Revier. Und doch erleben wir auch hin und wieder außerhalb unseres Reviers spannende Dinge. Und zwar gleich mehrfach diese Woche! Ich erzähl es euch mal….

Am Freitag waren wir eingeladen noch vor der Eröffnung des Dorffests das Floß auf dem Neckar zu besuchen. Am Morgen hat es wie aus Eimern geregnet, wir dachten schon es fällt ins Wasser. Aber das Wetter meinte es doch noch gut mit uns und so konnten wir eine kleine Wanderung von der katholischen Kirche bis zur Schule und weiter zum Neckar machen und dort die heiß ersehnte Floßfahrt machen. Auch einen Biber haben wir gesehen. Was der wohl im Neckar macht?

Am Sonntag dann war der große Dorffestumzug. Unsere Mamas und Papas haben sich im Vorfeld so viel Mühe mit unseren Kostümen gemacht. Allesamt waren wir als Käfer, Eichhörnchen und Rehe verkleidet. Doch nicht nur die Kinder waren verkleidet. Unsere Erzieher, die Hirsche auch. Sie hatten sich ein Geweih gebastelt und fast sahen sie aus wie echte Hirsche. Wir haben also den Wald auf die Straße geholt. Mit viel Musik und guter Laune liefen wir durch Neckartenzlingen beim Umzug. War das aufregend!

Die Waldstrolche hatten am Dorffest auch einen Stand, an dem leckere Waffeln und Obstbecher verkauft wurden. Wir danken allen Unterstützern, die uns besucht haben!

Es grüßt euch Eichhörnchen Sophie

 


  



Die kleine Raupe Nimmersatt…

oder zwei Käfer im Wald

Am Montag fraß sie sich durch einen Apfel…

Am Montag war endlich wieder „Kinditag“. Auf dem Weg zum Waldsofa gibt es immer viel zu entdecken … ob langsam oder schnell, irgendwann sind alle am Ziel. Mit Hirsch Rebecca haben wir Raupen und Melonen gebastelt. Schnipseln ist toll!

Am Dienstag fraß sie sich durch zwei Birnen …

Wir sind auf Wanderschaft gegangen. Das Frühstück, dass Mama uns eingepackt hat, ließen wir uns auf der Wiese schmecken. Das war mal eine tolle Abwechslung und gar nicht so einfach mit der Vesperdose auf dem Schoß zu essen.

Am Mittwoch fraß sie sich durch drei Pflaumen…

Die Eichhörnchen hatten eine tolle Idee: Sie haben „Eichenprozessinonsspinner-Gitftkuchen“* gebacken. Damit Hund Tula sie nicht zufällig entdeckt wurde sie gut im Gebüsch versteckt und mit Laub bedeckt. Leider war Tula dann aber gar nicht da.

Am Donnerstag fraß sie sich durch vier Erdbeeren…

Lecker Erdbeeren! Die hatten wir leider nicht dabei, aber für das Wasser, das wir immer zum Frühstück trinken, gab es Zitronenschnitze. Das ist schön erfrischend, wenn es so warm ist. So erfrischt ging es dann zum Englischunterricht mit Maryam.

Am Freitag fraß sie sich durch fünf Apfelsinen…

Am Freitag hieß es wieder „Hallo, Ciao, Ciao, guten Tag, Moin, Moin, Servus, Grüß Dich, Hai!“ Das ist unser Freitags-Begrüßungslied wenn unsere „Hallo-Ciao-Ciao-Anke“ im Wald mit dabei ist. Wir hatten einen tollen Vormittag am Waldsofa und haben viel gespielt.

Und schon ist die Waldwoche wieder vorbei. Wir sind jetzt schon über drei Monate im Kindergarten und haben großen Spaß beim klettern, matschen, Hände waschen und natürlich beim Vespern. Viele Grüße von zwei Käfern

*die Giftfalle bestand hauptsächlich aus Blättern, Zweigen, Gras und viel Phantasie!

 


 



Halli Hallo ihr lieben Leute!

Schon wieder geht eine aufregende Waldwoche zu Ende und heute darf ich euch über meine Erlebnisse im Wald berichten.

Ihr denkt, im Wald ist bei diesen warmen Temperaturen nicht viel los? Von wegen! Nicht nur, dass wir den ganzen Wald auf den Kopf stellen und auf Erkundungstour gehen und da so manch interessante Sachen finden und kennenlernen. Auch die Tiere im Wald sind fleißig unterwegs, da kreucht und fleucht es in allen Ecken. Diese Woche war es der Waldmistkäfer, der uns sehr fasziniert hat. Als wir ihn gefunden haben fragten wir uns: „Wie kriegen wir ihn zu unseren Erzieherinnen um ihnen unseren Fund zu zeigen?“ Ganz klar: die Hosentasche :) wozu hat man sie denn sonst? Aber halt da war doch was, wir haben doch schon gelernt, dass man keine Tiere in der Hosentasche befördern darf! Also musste ein anderer Plan her und letztendlich haben wir es geschafft und haben interessante Sachen über den Waldmistkäfer erfahren.

Wusstet Ihr, dass es 150 verschiedene Arten von Mistkäfern gibt, von denen wohnen 59 hier bei uns in Europa und einer davon ist unser Waldmistkäfer :). Dieser kann bis zu 2 cm groß werden und ist damit einer der kleineren Mistkäfer. Im Frühjahr gräbt er sich Höhlen, die bis zu 8 cm tief sein können. In diesen Höhlen legt der Waldmistkäfer seine Eier ab und zu jedem Ei ein paar Dungkugeln, die als Nahrung der kleinen Käfer dienen, bis sie groß genug sind, um sich selbst zu ernähren. Man trifft sie sehr oft an Waldwegen auf Futtersuche. Und wenn man ganz nah an den Käfer geht, kann man sogar hören wie er schimpft, weil man ihm zu nahe gekommen ist. Und da ihr ja jetzt auch so viel über den Waldmistkäfer gelernt habt, haltet doch mal bei eurem nächsten Spaziergang im Wald die Augen offen, ihr findet bestimmt einen :)

Es grüßt euch Käferle Laura

KATZE gefunden

Jetzt habe ich noch eine traurige Nachricht für euch: Am Samstag haben wir in der Nähe unseres Bauwagens eine graue Katze gefunden, die in das Land der Träume gegangen ist. Wir haben ein paar Anwohner befragt, doch leider kannte niemand diese Katze. Letztendlich hat sich das Tierheim Nürtingen der Katze angenommen und versucht den Besitzer zu ermitteln. Bei Fragen könnte ihr euch gerne an unsere Geschäftsstelle wenden.

 


 



Wer kennt mich…

Ich habe weder Augen noch Ohren,
auch keine Nase.
Ich lebe im Boden,
du siehst mich selten.
Die Sonne mag ich nicht,
lieber hab ich es dunkel und feucht.
Suche im Rasen nach kleinen, geringelten Erdhäufchen.
Das war ich!

Richtig – Ich bin ein Regenwurm!

Ach hatten wir Spaß diese Woche! Durch den Regen war es wunderbar matschig und wir konnten endlich mal wieder unsere Matschhosen ans Limit bringen.

Und was glaubt ihr von welchen Tieren wir ganz viele hatten? Genau – Regenwürmer. Wir haben uns gefragt, ob es wohl auch welche in der Wüste oder am Polarkreis gibt, kann aber nicht sein - die wohnen alle bei uns!

Wir Waldstrolche mögen das Sonnenlicht und haben uns sehr auf die besseren Tage gefreut. Unsere kleinen Freunde aber nicht, sie mögen kein Sonnenlicht, da sie keinen natürlichen Sonnenschutz haben und dann nicht mehr atmen können und austrocknen. Zum Glück haben sie uns zum Freund. Erst wurde fleißig gesammelt, dann an eine dunklere Umgebung gebracht und zu guter Letzt haben wir unsere Freunde mit feuchtem Laub bedeckt.

Wie immer haben wir sehr viel entdeckt, gelernt, gesammelt und gearbeitet. Da haben sich die Waldstrolche das Wochenende mehr als verdient. Ich freue mich aber schon wieder auf eine spannende, neue Woche und kann es kaum erwarten, was es zu entdecken und erleben gibt.

Es grüßt euch Käferlein Mathilda

 


 



Hallo ihr Lieben,

endlich ist im Wald wieder was los! Wir Waldstrolche hatten nämlich zwei lange Wochen Ferien. Und gleich in der ersten Woche haben wir ein großes Fest gefeiert. Ein Reh hatte Geburtstag und das muss natürlich ausgiebig gefeiert werden. Aber ihr fragt euch jetzt bestimmt, wie so ein Geburtstagsfest im Wald eigentlich abläuft:

Gleich früh am Morgen darf sich das Geburtstagskind zwei Gäste auswählen, die es über den Tag begleiten. Außerdem bekommt es einen königlichen Umhang und eine Krone. Um das Geburtstagskind zu überraschen, wird ein bestimmtes Plätzchen im Wald gewählt, welches dann von einigen Kindern feierlich dekoriert wird. 

Ist der Zeitpunkt gekommen, formatieren wir uns und schreiten zum Geburtstagsplatz. Mit dem Lied „kräht der Hahn früh am Morgen…“ schlüpfen wir Kinder gerne in eine bestimmte Rolle und gratulieren dem Geburtstagskind. Danach lauschen wir einer ausgesuchten Geschichte, die von einem Hirsch vorgelesen wird. Doch das Geburtstagskind schaut dabei schon sehnsüchtig auf die Schatzkiste! Warum kommt das Spannendste auch immer zum Schluss?!?

Endlich! Die Schatzkiste wird mit einem Zauberspruch geöffnet:

„Sonnenlicht und Waldluft, und etwas Geburtstagsduft, alles ist so feierlich, Geburtstagsschatz öffne Dich.“

Das Geburtstagskind darf sich ein Päckchen aus der Kiste aussuchen, was gar nicht so einfach ist bei den vielen tollen Geschenken! 

Die Geschenke werden mit großer Mühe von den Eltern und Hirschen gebastelt.

Und was darf natürlich bei keinem Geburtstagsfest fehlen? Ja richtig, der Kuchen! Das Geburtstagskind hat uns mit leckeren Muffins verwöhnt, was uns den Tag noch mehr versüßt hat!

Das Eichhörnchen gratuliert.

 

Hier noch ein kleiner Aufruf:

Wir haben in unserem Wald einen kleinen Quadrocopter (Drohne) gefunden. Falls diesen jemand vermisst, kann er ihn unter der Woche von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr oder von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr bei uns am Bauwagen abholen. 

Viele sonnige Grüße

Euer Käfer Ben

 




Ich schenk' dir hundert Seifenblasen, die spiegeln mein Gesicht.
Ich wünsch' dir was! Was ist denn das?
Nein ich verrat's dir nicht!

Und das Nicht-Verraten fiel mir wieder einmal nicht leicht. Obwohl ich schon ein Reh bin und schon viele Erfahrungen sammeln und viel Geduld üben konnte. Doch was für ein schönes Fest wir Waldstrolche für unsere Mamis zum Muttertag vorbereitet haben! Wir haben sie ein Quiz raten lassen, wir haben ihnen ein schönes Lied vorgesungen (das Lied habe ich freilich vorher schon verraten, aber ich musste es ja einfach auch schon zu Hause üben). Wir haben sie mit leckeren selbstverzierten Kuchen bewirtet, aber unsere Geschenke waren erst die Krönung. Ein Blumentopf mit echter Erde und mit selbstgesteckten Samen drin! Und damit unsere Mamis sich nicht auch in Geduld üben müssen (das können sie ja sowieso schon), hatten wir auch gleich unsere selbstgebastelten Blumen reingesteckt. Und in der Blume stand noch etwas geschrieben, aber nein, das verrate ich nicht. 

So schön hat die letzte Woche angefangen. Und nicht weniger schön waren auch die anderen Tage, denn dann kam ja Wasser vom Himmel! Ganz viel! Wir haben gespielt und getobt, was das Zeug hält! Und unsere Waldkleidung muss auch ganz schön viel aushalten! 

Und dann haben ja auch noch die Ferien angefangen! Juhuu!

Mit besten Wünschen für die Pfingstferien,

Eure Waldstrolche und das Rehlein Alina

 




Hallo ihr Lieben,

ach, war die Woche wieder aufregend! Die größte Freude bereitete uns, nach dem eisigen Winter, Hund Tula wieder im Wald zu begrüßen. Endlich konnten wir sie mal wieder durch den Wald führen und ihr Leckerlies geben. Das hat richtig Spaß gemacht!

Dann haben unsere Mamas und Papas unter dem Bauwagen aufgeräumt. Da wurde einiges aussortiert. Um den Müll zu entsorgen, hat mein Papa über seine Arbeit einen großen Container organisiert. Jetzt ist es auch unter dem Bauwagen wieder richtig ordentlich.

Ich freue mich auf eine neue und spannende Woche im Wald

Euer Luk

P.S. Ein besonderes Dankeschön gilt der Firma Dürnsteiner Entsorgung, und dem Inhaber Herrn Roger Kappel. Sie haben uns den Container kostenlos zur Verfügung gestellt.

 


 



Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün, und lass mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn! Wie möcht ich doch so gerne ein Veilchen wieder sehn! Ach lieber Mai, wie gerne einmal spazieren gehn!

Halle ihr lieben Leute!

Heute berichtet mal wieder euer Rehlein Rebekka aus dem Wald! Das ist ja wirklich ein richtig schönes Frühlingslied aber ich glaube nicht, dass der Mai die Bäume und die Blümelein blühen lässt! Sondern ich bin mir ganz sicher, dass die Blumenfee dies alles so schön macht und blühen lässt. Für mich ist es fast die schönste Zeit im Jahr, wenn ich endlich mal wieder in die Wiesen und Felder gehen kann, die so herrlich duften! Es ist die Zeit, in der ich schöne Blumensträuße pflücken kann. Ich suche mir, wenn ich mit meinem Papa draußen unterwegs bin, auch immer ein schönes Plätzchen aus, um für die Blumenfee ein paar schöne Blumen hinzulegen. Die Blumenfee freut sich da bestimmt immer darüber. Ich weiß auch wo es ein Maiglöckchenparadies gibt!!! Das ist in der Nähe von unserem Waldsofa aber psssssst niemand verraten! Ich glaube ja, dass dort bei Nacht und Mondschein ganz bestimmt die Blumenfee mit ihren Freundinnen (der Baumfee, der Waldfee, der Wasserfee und wie sie auch alle heißen mögen) zusammen Musik macht und sie dort alle zusammen tanzen! Das würde ich mir so gerne mal ansehen. Das Maiglöckchen ist übrigens giftig also schön aufpassen!!! Nicht giftig ist der Bärlauch (man kann ihn sogar essen), der sehr oft zu finden ist und den man auch schon von weitem riechen kann.

Wir haben aber auch schwer gearbeitet diese Woche. Die Baumkletterer haben so viele Äste bei uns im Wald abgesägt, dass wir dadurch natürlich jede Menge Baumaterialien bekommen haben. Wir mussten schwer schuften, um die alle zu transportieren. Damit haben wir dann beim Waldsofa unseren Kobel größer gemacht (Jonathan und ich haben den schwersten Ast geschleppt) und natürlich in unserem kleinen "Dschungel" unser Lager erweitert.

So liebe Leute nun möchte ich euch zum Abschluss noch etwas sagen. Wenn ihr vielleicht mal abends, nachts oder früh morgens im Wald und auf den Wiesen unterwegs seid, dann immer schön leise!! Vielleicht seht ihr ja dann mal die Feen und vor allem vielleicht die Blumenfee. Ich habe sie bisher leider noch nicht gesehen aber ich weiß das sie da ist!

Liebe Grüße euer Rehlein Rebekka

 


 



Wieder geht eine schöne Waldwoche zu Ende. Selbst am Wochenende frage ich meinen Papa, ob wir nicht in den Wald gehen können, weil es mir da so gut gefällt! Diese Woche gab ich mir richtig Mühe zeitig bei den Waldstrolchen zu sein, denn es sollen ja alle rechtzeitig mit Tee, Wasser und Handwaschwasser versorgt sein. Auf die Nachfrage meiner Mama, was ich denn so zum Essen bei den Strolchen trinke, gab ich zur Antwort: Alkohol. Das Gesicht hättet ihr mal sehen sollen, sie staunte nicht schlecht. „Aber es gab diese Woche einen besonderen Alkohol, nämlich für Kinder“ – erklärte ich ihr. Ganz schön spannend, was so ein leckerer Löwenzahnsirup aus kleinen Waldstrolchen macht. Und noch etwas Besonderes gab es in dieser Woche – die „Baumkletterer“ waren da. Damit wir uns möglichst sicher im Wald aufhalten können, sind fleißige Männer am Seil auf die Bäume geklettert und haben sämtliches Totholz entfernt. Ich finde das prima, denn somit gibt es noch mehr Stöcke zum Schnitzen und Sägen für mich, was ich derzeit besonders gern mache.

Ritzen, Schnitzen,
auf der Wurzel sitzen,
Erde an den Händen und im Haar,
1, 2, 3, Matschebrei -
das, das ist wunderbar
-Susanne Lotz-

Das gibt es immer wieder mal aus dem Wald bei uns daheim als kleine Kostprobe zu hören. Sofern mir nicht gerade „Schmetterling du kleines Ding“, oder „Oh, oh, oh du armer Floh“ durch den Kopf gehen. 

Sonnige Grüße aus dem Revier der Waldstrolche schickt euch:

Euer Käfer Valentin

 


 

 



Sommerhitze, Kartoffeln, Mitgliederversammlung und Großputz…

Hä? Ja Leute, ehrlich- diese Dinge passen alle in eine Aprilwoche… nicht zu fassen..! Ich erkläre es euch. 

Also zunächst das Naheliegende: Sommerhitze - meine Mama sagt es ist Frühling, es fühlte sich aber nicht so an, es war heiß diese Woche. Meine Mama hat gar nicht gewusst, was ich anziehen soll, deshalb haben meine Hirsche mich auch im Laufe des Vormittags von Unterhemd und Co. befreit.

Zur Mitgliederversammlung war ich nicht eingeladen, aber mein Papa war dort. Er hat erzählt, dass es drei neue Vorstände gibt. Das ist toll, denn irgendjemand muss ja alles organisieren. Den ehemaligen Vorständen sind wir Waldstrolche ganz dolle dankbar. Sie waren ja sooo fleißig.

Großputz find ich doof, deshalb habe ich da meine Mama geschickt. Zweimal im Jahr wird der Bauwagen so richtig von unten bis oben geputzt. Damit wir ihn am Montag wieder dreckig machen können… ha ha. Vielen Dank auch hier den fleißigen Helfern.

Und jetzt das Beste - also zumindest für mich! Wir waren Kartoffeln pflanzen. Wisst ihr, dass nicht nur Bratkartoffeln, sondern auch Chips aus Kartoffeln sind? Und dass es Süßkartoffeln gibt? Auf jeden Fall haben wir uns am Sportplatz in Neckartenzlingen getroffen und hatten alle eine Kartoffel im Gepäck. Dann sind wir zu einem Feld der Familie Schairer gewandert und haben unsere Kartoffeln gepflanzt. Toll, dass wir unsere Kartoffeln auf ihr Feld pflanzen dürfen, oder? Ich bin so gespannt, ob das was wird? Bestimmt… und dann mach ich Chips - oder Pommes - oder Püree? Vielen Dank auch an Andreas und Lara, die beiden haben den Kartoffeltag organisiert und uns prima geführt.

Da staunt ihr oder… was alles in eine einzige Aprilwoche passt!!!

Es grüßt euch Eichhörnchen Johannes!

 


 



Im Garten steht ein Blümlein, Vergissmeinnicht, Vergissmeinnicht.
Und wen ich hier am liebsten hab, dem winke ich, dem winke ich.
Tralalalalalalaalalala..

Mit diesem schönen Frühlingslied starteten wir in unsere sonnige Waldwoche und haben unter anderem viel Zeit auf dem Spielplatz verbracht und konnten die tollen Frühlingstage ausgiebig genießen.

Bei diesen fast sommerlichen Temperaturen, hat es jeden Waldstrolch in den Wald gezogen, denn wir waren seit langem mal wieder vollzählig. Und das Schöne an dem warmen Wetter ist, dass wir uns nicht mehr mit ganz so vielen Kleidungsschichten anziehen müssen. Aber Vorsicht, die Frühlingssonne hat schon ganz schön viel Kraft und wir Waldstrolche schützen uns ab jetzt wieder jeden Morgen mit Sonnencreme.

Leider beginnt aber auch wieder mit den wärmenden Temperaturen die Zeckenzeit. Das bedeutet, bevor wir morgens in den Wald starten, sollten wir uns mit Zeckenschutzmittel einsprühen. Wir wissen ganz genau, wie man sich am besten vor den Zecken schützen kann.

Eine schöne Woche wünscht euch ein Eichhörnchen.

 


 

 



Hallo ihr Lieben,

diese Woche hatten unsere Hirsche (Erzieher) nach dem Feiertag noch zwei pädagogische Tage und somit hatten wir Waldstrolche eine richtig kurze Woche. Da mein Bruder sowieso Schulferien hat, fand ich das gar nicht so schlimm… Und habt ihr’s auch bemerkt? Hipp hipp Hurra, der Frühling ist da!!! Passend dazu habe ich heute eine kleine Frühlingsgeschichte im Gepäck:

„Nanu?“, brummte der kleine Marienkäfer. Er schnupperte. „Besuch in meinem Winterquartier? Hm! Hm! Riecht gut. Riecht köstlich fein. Es wird doch nicht schon Frühling sein?“ Ein süßer Duft war unter die dichte Laubdecke, unter der sich der kleine Käfer in den Wintermonaten zum Schlaf verkrochen hatte, gezogen. „Hmmm! Es riecht tatsächlich nach Frühling. Habe ich ihn etwa verschlafen?“ Vorsichtig reckte er die Beine, die er im Schlaf fest an seinen Panzer gepresst hatte. Er streckte sich, strampelte und hatte einige Mühe, auf die Füße zu kommen. „Ich muss wohl sehr lange geschlafen haben. Richtig eingerostet fühle ich mich an.“ Er nickte. „Ja, es wird Zeit, dass der Frühling kommt.“ Vorsichtig kroch er aus seinem Blätterversteck hervor – und fand sich unter einem dichten Büschel Schneeglöckchenblüten wieder. Schön war es hier. Sacht neigten die Blüten ihre Köpfe im warmen Südwind hin und her. Es war, als würden sie wie kleine Glöckchen leise „Bimbim, der Frühling ist da!“ läuten. Der kleine Marienkäfer atmete tief ein. Die Blüten der Schneeglöckchen waren es, die so süß dufteten. Und auch der Frühlingswind, der weitere, fremde Düfte von anderen ersten Blüten, den Weidenkätzchen, Krokussen, Märzenbechern, Narzissen und Baumblüten im Garten verteilte. Ein Sonnenstrahl bahnte sich seinen Weg durch die Blüten und lächelte dem kleinen Käfer genau ins Gesicht. Warm war er und schöner als der schönste Traum. „Hurra!“, rief der kleine Marienkäfer. „Der Frühling ist da. Was habe ich doch für ein Glück!“ „Na klar“, summte die Biene, die emsig in den Blüten nach süßem Nektar suchte. „Du bist ja auch ein Glückskäfer.“ Der kleine Marienkäfer nickte. „Du hast Recht. Ein Glückskäfer bin ich. Und das werde ich allen im Garten auch erzählen.“ Die Biene lachte. „Es weiß doch jeder, dass ihr Marienkäfer auch ‚Glückskäfer’ genannt werdet und dass ihr allen, die euch sehen, Glück bringen sollt.“ „Ich bringe Glück?“ Der Marienkäfer strahlte. „Was für ein Glück. Danke, Biene, und tschüss.“ Er pumpte seine roten Flügel mit den schwarzen Glückspunkten auf und flog los. Wie glücklich war er nun! Der Frühling war da, und als Glückskäfer hatte er mächtig viel Arbeit zu tun. Schließlich musste er allen, die er traf, nun Glück bringen. Klar. Oder?  © Elke Bräunling

Vielleicht habt ihr in den letzten Wochen ja auch schon einen Marienkäfer gesehen? Ich leider noch nicht, dafür genieße ich die schon so wunderbar warmen Sonnenstrahlen und die herrlich blühenden Buschwindröschen, die man jetzt überall im Wald sieht.

Frühlingshafte Grüße von Eurem Eichhörnchen Sophie

 


 

 



»Die Kätzchen an den Weiden blühn,
im Wald wird es so langsam grün.
Die Bauwagenglocke lustig schellt,
der Nachbarshund frühmorgens bellt.
Der Kater um die Ecke flitzt
und plötzlich seine Ohren spitzt.
Da raschelt es im hohen Gras:
Husch, husch – fort ist der Osterhas.«
-angelehnt an Anita Menger-

Ja, jetzt ist er schon wieder fort - der Osterhase. Zum Glück hat er auch noch einmal bei uns im Wald vorbeigeschaut. Die ganzen, letzten Wochen haben wir uns darauf vorbereitet: Wir haben Eier angemalt, Osternester hergerichtet, unseren Bauwagen dekoriert und uns Hasenohren gebastelt. Jeden Tag haben wir nach ihm Ausschau gehalten, wir haben sogar unsere Hasenohren angezogen, damit er uns nicht gleich entdeckt – aber wir hatten keinen Erfolg.

Am Donnerstag feierten wir dann unser Osterfest: Gemeinsam mit unseren Erzieherinnen haben wir ein tolles Osterbüffet aufgebaut, welches wir uns im Anschluss lecker haben schmecken lassen. Natürlich haben wir wieder den ganzen Tag die Augen offen gehalten, aber vom Osterhasen war keine Spur. Aus lauter Verzweiflung haben wir uns dann als Osterüberraschung für unsere Eltern versteckt. Die haben ganz schön geschaut, als sie uns beim Waldsofa abholen wollten und keiner da war. Das muss der Osterhase bemerkt haben, denn als wir dann alle gemeinsam zurück zum Bauwagen gegangen sind, waren im Wald lauter Osternester versteckt. Gefüllt waren sie mit süßer Schokolade und buntverzierten Keksen – mmmh war das lecker!

Apropos lecker: Ich habe Euch ja schon berichtet, wie lecker wir zum Osterfest gevespert haben. Natürlich gibt es bei uns nicht jeden Tag ein so tolles Büffet, aber wir bringen uns immer eine schmackhafte Brotzeit mit, decken am Waldsofa unseren Tisch mit Tischdecke und Tasse und genießen anschließend, gemeinsam unser Frühstück mit warmen Tee aus der Thermoskanne. Aus diesem Grund müssen wir nicht anderweitig versorgt werden: Ihr müsst uns keine Brote vor den Bauwagen legen, auch nicht, wenn Ihr sie nett in Hundekotbeutel verpackt habt. Die Tiere im Wald haben auch nichts von Eurer Wurstbrotspende – außer vielleicht Durchfall, aber wer will den schon?

Also zum Schluss noch eine Bitte: Esst Euch selbst an Euren Brotzeiten satt und wenn Ihr sie nicht mehr schafft oder wollt, nehmt sie für später mit nach Hause oder entsorgt sie bitte im Mülleimer!

Viele sonnige Grüße

Euer Käfer-Mädchen

 


 



„Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters!“ (Khalil Gibran)

Auch wenn es Anfang dieser Woche noch ziemlich frisch war, konnten wir immer wieder die ersten Frühlingsboten entdecken. Man muss aber schon ganz genau hinschauen, denn sie sind noch ziemlich klein und teils verstecken sie sich unter Laub oder Ästen. Aber wir Waldstrolche sind es ja gewohnt auch auf die Kleinigkeiten im Wald zu achten. Zumal wir auch besonders gern auf unseren Knien den Waldboden erkunden. 

Auf in die nächste spannende Woche!

Euer Käfer Theo

 


 



Hallo,

unsere Papas und Mamas haben ganz schön dicke Backen gemacht, damit wir mit den ersten Ostervorbereitungen anfangen konnten. Wir haben ausgeblasene Eier bemalt. Eines schöner als das nächste.

Und da Ostern immer näher kommt, muss jetzt auch der Frühling kommen. Eben auch, weil unser Tipi, das wir über den Winter als wärmeres Quartier haben, mittlerweile abgebaut ist. Natürlich haben wir uns davon mit einem großen Fest verabschiedet, wie sich das halt so gehört. Da gab es Büffelwürste über dem Feuer und Kuchen und es wurde viel gesungen und gelacht. Sogar die Eltern haben beim Tanz mitgemacht. Ich bin mal gespannt, ob wir es im Herbst noch einmal aufbauen, oder ob wir bis dahin schon ein neues Zelt haben. Was für eins es geben soll, wird noch nicht verraten, da müssen wir uns alle noch gedulden.

Schöne Grüße aus dem Wald,

ein Eichhörnchen

 


 



Ein freudiges "HALLO" aus dem Wald!

Nach fast drei Wochen krankheitsbedingter Pause,war ich wieder Fit und durfte endlich wieder in den Waldkindi. Nach so langer Zeit war es natürlich etwas komisch. Aber die Freude, meine Freunde und die Hirsche wieder zu sehen,war groß. Und ich habe mich super schnell wieder eingelebt. Sooo schnell,dass ich Mittags wieder nicht nach Hause will!!!

Zwei "5er" rollten an, mein eigener & der meiner Freundin Annalena, dass hieß, wir durften 2 Geburtstage FEIERN, SCHÖN war das!! 2x Kuchen essen, LECKER war das!!

Ich habe Euch diesmal eine nette kleine FRÜHLINGS Geschichte:

Als die kleine Waldmaus Leni zum ersten Mal nach dem langen Winter aus dem Mäusebau kroch, saß ein kleiner gelber Schmetterling vor ihr im Gras. Wie eine Blüte sah er aus. Eine leuchtende gelbe Frühlingsblüte. "Hey, wer bist du?" fragte sie. "Ein Frühlingskind bin ich. Was sonst?", antwortete der kleine Schmetterling. "Ach!", sagte die kleine Waldmaus. "So sieht der Frühling also aus? Gelb und fröhlich?" "Ja, gelb und fröhlich. Das bin ich und das ist der Frühling. Hihi." Der Schmetterling kicherte. Vielleicht bin ich sogar der Frühling? Wer weiß das schon?" Die kleine Waldmaus Leni nickte. "Ich glaube, ich werde ihn mögen, diesen Frühling. Aber sag, was macht man so als Frühling?" "Schweben!" sagte der kleine Schmetterling. "Über dem Leben schweben. Und durch den Wald und über die Wiesen auch. Es gibt nämlich viel zu tun,wenn man,der Frühling ist." "Hehe, höhö", dröhnte da eine vertraute Stimme von oben herab. Sie kam von der Krone des kahlen Kastanienbaums und gehörte zu niemandem anderem als dem kleinen Eichhörnchen. "Was bist du doch für ein kleiner, gelber Angeber! Größer als du ist der Frühling, viiiel größer." "Macht doch nichts. "Wieder kicherte der kleine, gelbe Schmetterling. "Jeder, der an diesem hellen, warmen Frühlingstag unterwegs ist, ist ein FRÜHLINGSKIND. Ist doch klar, oder? Auch du und die kleine Waldmaus auch." "Ich? Ich bin ein Frühlingskind? Aber ich kenne den Frühling doch gar nicht", rief die Waldmaus Leni. Sie erschrak ein bisschen, doch dann war die Freude, das Eichhörnchen wieder zu sehen, größer. Es war ihre beste Freundin vom letzten Jahr und sie hatte es in der letzten Winterzeit sehr vermisst. "Danke, Frühling, dass du mir meine Freundin wieder gebracht hast", rief sie. "Jetzt bist du auch mein Freund. Oh ich bin so froh!" "Und ich?", fragte der Schmetterling. "Ich möchte der Freund aller sein. Deshalb muss ich jetzt weiter. Den Frühling will ich allen bringen und dabei Freunde finden. Lebt wohl!" Und ehe die kleine Waldmaus Leni und das Eichhörnchen dazu noch etwas sagen konnten, schwebte er auch schon zur Waldwiese einem neuen Abenteuer - und neuen Freunden - entgegen. (Elke Bräunling)

Macht es gut, ihr Lieben Leut. UND haltet stets Ausschau nach dem "gelben leuchtenden Schmetterling",

euer Frühlingskind LENI

 


 



Hallo ihr Lieben,

ich darf Euch mal wieder berichten, was wir vergangene Woche in unserem schönen Wald erleben durften. Also zunächst einmal war es die kälteste Woche, die ich je im Kindergarten erlebt habe. Da musste man sich selbst als Eichhörnchen extra dick anziehen. In unserem Tipi wurde morgens ein Feuer gemacht, so dass wir nach einer Wanderung durch den gefrorenen Wald direkt ins warme Tipi zum Vespern konnten. Aber wisst ihr, wenn es so kalt ist kann man auch ganz neue Dinge im Wald basteln, wie beispielsweise Eisbilder mit Blumen drin. Die macht man ganz einfach: leere Blechdose mit Wasser füllen – Blatt dazu – Schnur hinein – in die Kälte stellen – Warten bis das Wasser zu Eis gefroren ist – herausnehmen – Aufhängen – Und fertig ist das wundervolle Kunstwerk. Nur schade, dass das schöne Gebilde den warmen Wochenendtemperaturen sicherlich nicht standhalten kann. Da es so kalt war, durften wir am Ende der Woche das Gemeindehaus in Altdorf nutzen – dort haben wir Waffeln gebacken und gegessen. Mmmhh...die waren soooo lecker. Was wir dort sonst noch so gemacht haben werdet Ihr sicher nie erraten: Ganz ganz viel gespielt =)

Liebe Grüße

Euer Eichhörnchen Anna

 


  



Liebe Eltern,

wir möchten Euch gerne zum 1. Großputz dieses Jahres 2018 einladen.

Es darf wieder der Putzlappen geschwungen - und dem Bauwagen unserer Kinder zu neuem Glanz verholfen werden.

Der Termin für diese gemeinsame Putzaktion wird der 21. April 2018 von 9:00 Uhr – ca. 12:00 Uhr sein. Für den Großputz benötige wir; die Unterstützung von 4 Personen. Eine Liste zum Eintragen werde ich wieder an unsere Pinnwand hängen. Es wäre schön, wenn die Teilnehmer für diesen Dienst durchwechseln würden, dass jede Familie einmal drankommt. Putzutensilien sind im Bauwagen vorhanden.

 


 



Frühlingshoffnung

Verzaubert sind der Landschaft lichte Räume
mit Schnee bedeckt sind Büsche, Weg und Bäume
Im Dunst des Winters klirrt der kalte Frost
die Förster füttern Wild im weiten Forst
Sehr schön kann sein die Zeit im Winterkleid
doch man sich freut auf schöne Frühlingszeit

Gerhard Ledwina

Brrr... ist das eine Kälte- sogar hohe Minusgrade gibt es derzeit!

Wir haben nun alle mehrere Schichten von Kleidung an. Natürlich Handschuhe, Mütze und Schal, sowie dicke Winterstiefel, damit wir die eisige Kälte auch gut aushalten hier im Wald. Wir haben diese Woche schon ein paarmal im Bauwagen unser 2. Frühstück eingenommen. Ich hatte oft Suppe mit - diese hat mich so schön wohlig von innen aufgewärmt. Wir Waldstrolche sind wirklich hart im Nehmen, doch sind derzeit viele meiner Kindergartenfreunde krank zu Hause im Bett. Das finde ich überhaupt nicht schön.Was mir sehr gefällt, ist, wenn wir zu unserem Tipi wandern. Dort ist es immer so schön kuschelig warm, wenn es von Frau Anke R. eingeheizt wurde. Wir spielen dann immer Indianer. Bald ist es an der Zeit unserem in die Jahre gekommenen Tipi "Auf Wiedersehen" oder eher "Lebewohl" zu sagen, doch bis dahin genieße ich es noch in vollen Zügen dort mit den anderen zu spielen. Es wird jetzt hoffentlich bald Frühling! Doch Mama sagt, dass es jetzt noch etwas Dauerfrost geben soll. Au wei! Die Zeit der erwachenden und sprießenden Natur,wenn die Vögel wieder zwitschern, die Sonne sich wieder öfters zeigt und wir nicht mehr so dick angezogen durch den Wald marschieren, vermisse ich. Er wird bald kommen der Frühling, da bin ich mir sicher!

Frostige Grüße,

Euer Till